Schmuckaufbewahrung – von klassisch bis selbstgemacht
Wer Schmuck liebt, sammelt über die Jahre hinweg zwangsläufig einige Schmuckstücke an. Langsam aber sicher wird die Schmucksammlung somit leider auch immer unübersichtlicher und manche Kette ist gar so tief im Berg aus Schmuck eingegraben, dass sie bereits in Vergessenheit geraten ist. Damit dies nicht mehr passieren kann, sollte man sich eine geeignete Lösung für seine Schmuckaufbewahrung einfallen lassen. Schließlich wäre es mehr als schade, wenn einst teuer gekaufter Schmuck nun in den Untiefen der Schublade verschwinden würde.
Viele praktische Helfer können dabei im Geschäft oder im Internet, wie zum Beispiel bei www.plus.de, gekauft werden, jedoch ist es auch möglich, selber kreativ zu werden und eine Aufbewahrungsmöglichkeit zu basteln, welche perfekt auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist.
Schmuckschatullen und Wandanhänger
Wer es sich leicht machen möchte, der kann die Aufbewahrungsmöglichkeiten gleich fertig erwerben. Eine klassische Variante ist dabei die Schmuckschatulle, die in sämtlichen Ausführungen daherkommen kann. So gibt es Schatullen aus lackiertem Holz oder aber Modelle, welche mit Samtstoffen überzogen sind. Weiterhin gibt es Modelle, welche abschließbar sind, wobei dies bei Diebstahl kein sicherer Schutz ist. Dann würde der Dieb einfach die ganze Schatulle mitnehmen und sie später gewaltsam öffnen. Besonders wertvoller Schmuck sollte daher nicht in einer solchen abschließbaren Box aufbewahrt werden, sondern lieber im Safe. Für Modeschmuck ist eine Schatulle jedoch eine gute Möglichkeit zur Aufbewahrung, da die Boxen meist mehrere Fächer unterschiedlicher Größe besitzen, in welchen man die Schmuckstücke zum Beispiel nach Art oder Farbe anordnen kann. Eine Aufbewahrung in einer Box eignet sich ideal für kleinere Schmuckstücke wie Ohrringe, Armbänder oder Ringe. Für längere Ketten ist die Schmuckschatulle jedoch eher suboptimal, denn die Ketten können sich in ihnen miteinander verknoten. Besser sollten Ketten hängend aufbewahrt werden. Auch dafür gibt es praktische Helfer zu kaufen, welche an der Wand befestigt werden können. Meist sind die kleinere Wandbilder (z.B. Schmetterlinge) aus Metall oder Holz, welche mit einigen Haken ausgestattet sind.
Kreative Lösungen
Für viele Schmuckliebhaber sind die erwerbbaren Aufbewahrungsgelegenheiten jedoch nicht das Richtige, da sie nicht auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt sind. Sie können zu wenige Haken oder aber zu wenige kleine Fächer für Ohrstecker oder Ähnliches besitzen. Wer nämlich viele Ohrstecker besitzt, hat von einer Schmuckschatulle wenig, denn in dieser muss man sich erst mühsam die zueinander passenden Stecker zusammensuchen. Hierfür gibt es eine praktische Lösung, nämlich eine Korkpinnwand, welche man an die Wand hängt. Normalerweise gehört diese zum Bürobedarf, jedoch können auch die Ohrstecker in die Korkwand gebohrt werden und sind somit nicht nur immer griffbereit, sondern auch übersichtlich angeordnet. Möchte man eine individuelle Aufbewahrung von Ketten, muss man sich etwas mehr Mühe machen. Hierzu benötigt man eine Spanplatte aus dem Baumarkt und eine Farbe der Wahl, mit welcher man die Platte dann bestreicht. Ganz Kreative können auch ein Motiv auf die Platte bringen. Nach dem Trocknen der Farbe bohrt man zuletzt einfach nur noch kleine Häkchen in die Holzplatte – fertig! Nun können Ketten oder Armbänder an den Häkchen aufgehängt werden. Der Vorteil bei jener Methode ist, dass man frei wählen kann, wie groß die Platte sein soll und vor allem wie viele Häkchen man benötigt.